Probieren Sie es doch einmal mit der Logi Diät?

Atkins ist bekannt und Keto wird auch immer populärer. Ein Nischendasein führt bislang noch die LOGI-Methode, entwickelt von Dr. Nicolai Worm.

Was ist dran an dieser Ernährungsform?

Logi Diät

Logisch LOGI? - Neuer Hype, oder einfach nur Quatsch?

Die LOGI Diät steht für "low glycemic and insulinemic Index". 

Bitte erschrecken Sie nicht über diesen sperrigen Namen. Im Endeffekt geht es nur darum, hauptsächlich Lebensmittel zu sich zu nehmen, welche keine oder nur geringe Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel ausüben.

Da dann die Blutzucker-Schwankungen und die damit verbundene Insulinproduktion vermieden werden, schaffen Sie die beste Voraussetzung für eine erfolgreiche Gewichtsabnahme

Die Logi-Diät ist eine interessante Diät für Diabetiker und alle, die rasante Blutzuckerschwankungen vermeiden möchten.

Guido Wehrle, Ernährungscoach Karlsruhe

Merke

Bei der LOGI Diät handelt es sich keinesfalls um eine Diät im eigentlichen Sinne des Gewichtsverlustes. Hierfür würde sich die Atkins-Diät besser eignen.


LOGI steht für

  • Low glycemic Index (Lebensmittel mit niedrigem glykämischen Index)
  • Low insulinemic Index (Lebensmittel, die keine oder nur eine geringe Insulinausschüttung zur Folge haben)

Somit stehen bei der Logi-Diät Nahrungsmittel im Vordergrund, die entweder gar keine Kohlenhydrate oder hauptsächlich langkettige Kohlenhydrate beinhalten.


Von daher zählt die LOGI-Diät zu den Low-Carb Ernährungsformen!

Die Wichtigsten Eckpfeiler der LOGI-Diät

Definition

Was ist die Logi-Diät

LOGI steht für Low Glycemic and Insulinemic Index. LOGISCH werden Sie sagen, wofür auch sonst? Doch keine Angst: So kompliziert, wie das klingt ist das nicht.


Anders als bei Atkins oder Keto wird bei den Kohlenhydraten allerdings noch zwischen nicht ganz so schlimm und schlimm unterschieden.

Erlaubt

Erlaubte Lebensmittel

Erlaubt sind sämtliche Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index. Hier sind vor allen Dingen Nahrungsmittel ohne oder mit langkettigen Kohlenhydraten gemeint:


  • Gemüse, Pilze, Beeren
  • Öle, Fleisch und Fisch
  • Milchprodukte, Käse, Nüsse
Verboten

Verbotene Lebensmittel

Im eigentlichen Sinne verboten sind bei der LOGI-Diät keine Nahrungsmittel. Allerdings sollten Sie folgendes sehr stark begrenzen:


  • Verarbeitete Lebensmittel
  • Zucker
  • Weißmehlprodukte, Süßigkeiten, Reis, Teigwaren 
  • Limonaden, Säfte, zuckerhaltige Energy Drinks etc.
Pros und Cons

Vor- und Nachteile der LOGI-Diät

Durch ihre starke Anlehnung an die mediterrane Küche ernähren Sie sich in der LOGI-Diät kohlenhydratarm und ballaststoff- und eiweißreich. Ein weiterer Fokus liegt auf den guten Ölen, wie beispielsweise dem Olivenöl.


Der Nachteil der LOGi-Diät ist sicherlich, dass Sie sich mit Ernährung beschäftigen müssen. Für Diabetiker sicherlich eine überlegenswerte Form der dauerhaften Ernährungsumstellung!

Wie funktioniert die LOGI-Methode

Die LOGI-Diät ist, wie bereits erwähnt, nicht als eine Diät zur kurzfristigen und raschen Gewichtsreduktion zu verstehen. Vielmehr handelt es sich um eine dauerhafte Ernährungsumstellung, die insbesondere für Menschen mit Diabetes Typ 2 in Frage kommt.


Hierbei orientiert sich die LOGI-Diät deutlich an die mediterranen Ernährungsformen.

Update LOGI Diät seit 2019:

Dr. Nicolai Worm, der Begründer der LOGI-Methode spricht mittlerweile selbst von der "Logi-Diät", weil der Fokus mittlerweile auf dem Thema Gewichtsverlust liegt. Es geht also nicht ausschließlich um das Eintrainieren neuer Ernährungskonzepte als vielmehr tatsächlich um die Beantwortung der alles entscheidenden Frage:


  • Wie kann ich trotz der Kohlenhydrat-Stoffwechselstörung Insulinresistenz (bzw. Kohlenhydrat-Intoleranz) schnell und effizient abnehmen?

Für unter Insulinresistenz leidende Menschen eignen sich nachweislich die Low Carb Diätformen am Besten. Eine dieser Diäten ist die hier vorgestellte LOGI-Methode.


Alternativen wären die Atkins-Diät oder die Ketodiät.


Bereits seit langem ist bekannt, dass die Bewohner rund um das Mittelmeer im Durchschnitt schlanker und weniger anfällig gegenüber den weit verbreiteten Zivilisationserkrankungen sind.

LOGI-Diät: Für wen ist sie geeignet

  • Problem-Gebiet Insulinresistenz: Jeder zweite, erwachsene Mensch in unseren westlichen Industrienationen kann Kohlenhydrate nicht richtig verwerten. Der Glukose-Stoffwechsel ist ernsthaft gestört. Deshalb werden wir immer fetter und erhöhen die Risikomarker für eine ganze Latte an gefährlichen Zivilisations-Erkrankungen.
  • Low-Carb ist wirksamer als Low-Fat: Noch bis vor kurzem wurde der Abnehmmarkt von den Low Fat Diäten dominiert. Mit dem fragwürdigen Erfolg, dass die Bevölerung über die Jahre dennoch fetter und fetter und das Übergwewicht zur Geißel Nummer eins in den Industrienationen wurde.
  • Bereitschaft, sich auf die Reise in die neue Welt mit wenigen Kohlenhydraten einzulassen: Keine Frage. Die Umstellung weg von den leeren Kohlenhydraten hin zu einer kohlenhydratreduzierten Diät, wie beispielsweise der LOGI-Diät, ist nicht einfach. Viele alte Ernährungszöpfe werden abgeschnitten und weichen modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen.
  • Positive Effekte stellen sich bei LOGI auch ohne Gewichtsreduktion ein. Bei den meisten kohlenhydratbasierten und fettarmen Diäten basieren die gesundheitlichen Auswirkungen auf der Reduktion des Körpergewichts. Der gesundheitliche Effekt basiert also auf der Beseitigung des Übergewichts. Durch die mediterranen Elemente der LOGI Diät stellen sich gesundheitliche Effekte bereits nach kurzer Zeit ein - selbst ohne einhergehenden Gewichtsverlust. Dies ist einer der entscheidenden Benefits von LOGI.

Dr. Nicolai Worm

Begründer der LOGI - Diät

"Nichts macht so fett, wie eine Kombination aus viel Zucker und Stärke plus viel Fett!"

Zitiert aus "Mediterran abnehmen - wissenschaftlich basiert | DIE NEUE LOGI DIÄT", Autoren: Worm, Mangiomelli, Lemberger, Riva Verlag 2020

Was die LOGI-Diät verspricht

Die LOGI-Diät erhebt den Anspruch wissenschaftlich basiert zu sein und sich im Laufe der Jahre beständig weiter zu entwickeln. Im Gegensatz zu den meisten anderen Diäten sollen bei der LOGI-Diät die positiven Gesundheitsaspekte selbst dann auftreten, wenn kein Gewichtsverlust eintritt.

In der klassischen Form wird die "Ad-Libitum"-Variante empfohlen, die ohne Kalorienzählerei auskommt.

Durchgeführt werden kann die LOGI Diät als herkömmliche Drei-Mahlzeiten Diät als auch in der moderneren Variante im Rahmen des Intervallfastens.

Dies unterscheide LOGI von den anderen Low Carb Diäten

Lang anhaltende Sättigung

Ausreichend gesunde und gute Fette sowie Proteine sorgen für einen hohen und lange anhaltenden Sättigungseffekt.

Niedrige Energiedichte je Mahlzeit

Im Gegensatz zu der klassischen Atkins-Diät und den meisten Keto-Varianten setzt LOGI auf Gemüse als Basis. Somit ist der Teller dann auch voll!

Hohe Nährstoffdichte

Gemüse als Basis sorgt für einen hohen Anteil an Nährstoffen (Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenschutzstoffe etc.)

Stabiler Bluzuckerspiegel

Dadurch dass nur wenige und wenn dann komplexe Kohlenhydrate verwendet werden, bleibt der Blutzuckerspiegel auf einem konstant niedrigen und stabilen Niveau.

Abminderung der Insulinresistenz

Der Insulinresistenz als Hauptverantwortlichen für das Übergewicht wird der Kampf angesagt. LOGI zählt zu den effektivsten Mitteln dagegen.

Genuss und Befriedigung

LOGI verzichtet auf stark verarbeitete, künstliche Nahrungsmittel ohne Nährwert, Geschmack und Sättigungseffekte. Es wird sich gut und genussvoll ernährt!

Die drei Varianten der LOGI-Diät

Die Ansprüche, welche an eine Diät gestellt werden, variieren mitunter deutlich. Während die Einen den schnellen und nachhaltigen Gewichtsverlust anstreben, lassen es die Anderen lieber etwas gediegener und langsamer angehen.


Ein Teil der Abspeck-Willigen schätzt den Freiraum und dass keine Kalorien gezählt werden müssen. Ein anderer nicht zu unterschätzender Anteil bevorzugt es jedoch, klaren vorher definierten, Diätplänen zu folgen.


Für jene ist der kalorienbasierte Ansatz zu empfehlen. Es ist ganz klar, dass nur bei einem Kaloriendefizit ein erfolgreiches Abspecken erfolgen kann.


Dann hätten wir noch die dritte Variante in der die Formula-Diät mit LOGI kombiniert wird. In seinem Buch geht Dr. Worn näher auf diese Variante ein. Bei uns wird das Thema weiter unten ebenfalls noch einmal kurz angerissen.

Klassisch, Turbo oder Formula + LOGI?

  • LOGI classic - Das Ad Libitum System ohne Kalorienzählen!
  • TURBO-LOGI - Das kalorienbilanzierte System für Menschen, die klare Vorgaben bevorzugen
  • Formular Diät + LOGI - Für alle, denen es nicht schnell genug gehen kann.

a) Die klassische LOGI DIÄT 

In der klassischen Form der LOGI Diät zählen wir keine Kalorien. Vielmehr wird darauf gesetzt, eine dauerhafte Low-Carb Ernährung nach mediterranem beziehungsweise asiatischem Vorbild durchzuführen.

Somit handelt es sich hier um einen typischen Fall einer Ad Libitum Diät.

Sie gewöhnen sich langsam an die Prinzipien von LOGI ohne sich den Stress des täglichen Kalorien-Zählens zumuten zu müssen. Viele Menschen empfinden diesen Sachverhalt als sehr beruhigend. Den schließlich ist in der Diätwissenschaft durchaus bekannt, dass zu hoher Druck gegenüber sich selbst die Abspeckerfolge enorm blockieren kann.

Nicolai Worm hat in seinem Buch Ernährungspläne veröffentlicht, welche zu Beginn gute Dienste leisten können. Werden diese eingehalten, kann man sich das Zählen der Kalorien getrost schenken. Das hat Dr. Worm dann quasi im Vorfeld übernommen.

Trotzdem die klassische KOGI Diät kein Kalorien-Zählen erfordert, empfehlen wir prinzipiell immer den Einsatz einer geeigneten Tracking App wie FDDB oder Yazio. Nicht um Druck auf sich selbst auszuüben als vielmehr ein Gefühl für die Nahrung zu entwickeln.

Drei Mahlzeiten oder besser Intervallfasten?

Hier scheiden sich immer wieder die Geister, was denn nun wirklich besser sei: Soll ich konventionell, wie gewohnt, drei Mahlzeiten essen oder auf das moderne System des Intervallfastens umsatteln?

Ich sage Ihnen, machen Sie sich da keinen all zu großen Kopf. Jeder Mensch ist nämlich verschieden. Während die Einen ohne ein Frühstück nicht in die Gänge kommen, verspüren andere erst Mittags oder Nachmittags erste Hungergefühle.

Halten Sie es so, wie es Ihnen am besten in den Tagesplan hineinpasst und wie Sie am besten leben können. Denn hier gibt es kein Richtig und kein Falsch.

Ich selbst praktiziere ein 18 + 6 Intervallfasten und versuche mit zwei Hauptmahlzeiten durchzukommen. 18 Stunden wird gefastet und zu Beginn und Ende der folgenden 6 Stunden jeweils eine Mahlzeit zu sich genommen.

Hier kann man jedoch getrost experimentieren und den für sich gangbarsten Weg auswählen.

b) Das Turbo LOGI - 1000 Kalorien am Tag und dann ist Schluss!

Die schlechte Nachricht zuerst: 1000 Kalorien am Tag sind nicht wirklich viel. Hier muss man schon sehr genau achtgeben, dass man sich in keinen Mangel hineinmanövriert, der entweder die eigene Gesundheit schädigt oder aber schnell zu Heißhungerattacken und dem damit einhergehenden Jojo-Effekt führen kann.


Doch die gute Nachricht gleich hinterher: Mit der LOGI-Diät lassen sich die 1.000 Kalorien so verteilen, dass weder Mangel noch Hungergefühle aufkommen.


Für den Turbo-LOGI muss man jedoch genau wissen, was man tut. Oder man besitzt ein gutes Starter-Programm mit Rezepten, Wochenplaner und den dazu gehörenden Einkaufslisten.


Ich selbst bin prinzipiell kein Freund von solchen rigiden, kaloriendefizitären Diätplänen. Denn diese tragen das ständige Gefühl des Verzichts in sich. Jedoch sollten Sie in keinem Diätplan einen Verzicht sehen als vielmehr die freudvolle Aussicht auf ein neues Leben in einem neuem Traumkörper mit neu gewonnener Gesundheit und Wohlempfinden.


Sie müssen auf nichts verzichten sollen und von daher keine auf Restriktion basierten Diätpläne wählen. Ich rate Ihnen von daher definitiv ab von der Turbo-Logi Methode. Wählen Sie besser von Beginn an die klassische Ad Libitum Variante und gewöhnen Sie sich Schritt für Schritt an Ihre neue Ernährungsweise.


Vielleicht verlieren Sie so in den ersten Wochen etwas weniger Fett, dafür ist alles von Beginn an nachhaltiger und auf den langfristigen Erfolg ausgerichtet.

c) Formula in Verbindung mit LOGI

Diese Variante wird ebenfalls von Nicolai Worm vorgeschlagen. Das mag etwas verwundern, da er eigentlich ein Verfechter der klaren, natürlichen und unverarbeiteten Ernährung ist. 


Voraussetzungen, über welche die Formula-Diäten nicht verfügen.


Von daher sehe ich diesen Ansatz auch eher skeptisch und würde ihn nicht empfehlen wollen. Zumal die Formula Diäten auch nicht dazu beitragen, alte Ernährungsgewohnheiten positiv zu beeinflussen.


Das IMHO einzig Positive an den Formula Diäten ist die Ausgewogenheit der Nährstoffe. Es entsteht in der Regel kein Mangel an lebensnotwendigen Nähr-, Mineralstoffen oder Vitaminen. Dafür muss man jedoch sehr hoch verarbeitete Shakes und Pulver verwenden.


Außer vielleicht dem Vorteil schnell Gewicht verlieren zu können sehe ich in Formula plus LOGI keine positiven Effekte. Wenn Sie es von daher eilig mit dem Gewichtsverlust haben starten Sie besser mit Turbo LOGI oder mit einem ganz anderen Ansatz, einer mehrtägigen Fastenperiode als Diäteinleitung.

Die LOGI-DIÄT wirbt mit "cleverer Sättigung"

Clevere Sättigung klingt gut. Keine Frage. Doch was versteht man bei der LOGI-Diät unter dem Begriff "clevere Sättigung"?

1. Viele lebensnotwendige Nährstoffe

Je stärker die tägliche Nahrungszufuhr reduziert wird, desto geringer werden auch die Mengen an den lebensnotwendigen Nährstoffen ausfallen. Schnell kann hierdurch ein Mangel an den essenziellen Fettsäuren, Proteinen, Mineralstoffen, Vitaminen und sonstigen Stoffen kommen. Deshalb ist es bei jeder Diät wichtig, von Anfang an darauf zu achten, dass nicht "am falschen Ende gespart" wird, nämlich an den lebensnotwendigen Nährstoffen. 

Dies erreicht man Besten über die Aufnahme von Nahrung mit einer hohen Nährstoffdichte, wie beispielsweise beim Gemüse, den Eiern oder beim Fisch.

2. Viele energiearme (kalorienarme) und wasserhaltige Sattmacher 

Das Sättigungsgefühl wird durch den Magen gesteuert. Genauer gesagt wird durch die Ausdehnung des Magens nach der Nahrungszufuhr das Hormon Ghrelin aktiviert, welches dem Gehirn meldet, dass eine Sättigung erfolgt ist.

Bis diese Meldung erfolgt können bis zu 20 Minuten vergehen. Deswegen sollte man auch stets eine kleine Pause nach jeder Mahlzeit einlegen um sicher zu sein, dass man tatsächlich nicht mehr hungrig ist.

Da jetzt das Sättigungsgefühl durch die Dehnung des Magens ausgelöst wird, können wir dieses System etwas austricksen, indem wir die Energiedichte jeder Mahlzeit so gering wie möglich halten.

In Zahlen ausgedrückt sollten wir in jedem Fall unter 125 Kcal je 100 Gramm Nahrung bleiben.

Jetzt besteht das große Kunststück darin, sowohl eine hohe Nährstoffdichte als auch eine möglichst niedrige Energiedichte zu erreichen. Denn wenn wir das schaffen, werden wir sowohl satt als dass wir auch ausreichend mit den lebensnotwendigen Nährstoffen versorgt sind.

Und die dritte Herausforderung folgt auf dem Fuße. Das Essen soll uns nicht nur satt machen, sondern es soll uns auch möglichst lange ohne Hungergefühle satt halten.

Dafür benötigen wir entweder gesunde Fette und/oder Proteine. Beide zählen zu den drei Makronährstoffen mit dem höchsten Sättigungseffekt. Fett besitzt die höchste Energiedichte und schlägt mit 9 Kcal je Gramm zu Buche. Neben dem hohen Sättigungseffekt ist Fett auch ein exzellenter Geschmackträger. Deswegen sollte es im Rahmen einer Low Carb Ernährung stets Ihr Freund sein.

Ein mindestens ebenso guter Sättiger ist das Protein. Pro Mahlzeit sollten wir darauf achten zwischen 20 und 30 Gramm Proteinen zu uns zu nehmen. Proteine finden sich im Fleisch, Fisch, Käse, den Nüssen und natürlich in den Eiern.

Die LOGI-Diät ist also eine kohlenhydratreduzierte und gleichzeitig proteinbetonte Diät.

3. Vermeiden Sie Hungermacher wie der Teufel das Weihwasser

Ich vermute, dass Ihnen die fürchterlichsten Hungermacher bestens bekannt sind. Sie finden diese in nahezu allen Fast-Food-Restaurants, in Bäckereien und den vielen Fertigprodukten in den Supermärkten.

Hierzu zählen der Hamburger genauso, wie die Pizza, der Schokoriegel, die Brezel oder unsere beliebten Pommes mit Ketchup (Ketchup im übrigen eine der fiesesten Zuckerfallen, welche die Industrie zu bieten hat).

Im Prinzip steht nahezu jedes stark verarbeitete Lebensmittel unter Generalverdacht. Irgendwo muss der Geschmack ja herkommen und das geht meist über den preiswertesten Geschmacksträger der Welt, dem Zucker.

Deswegen schmecken diese unsäglichen Lebensmittel oft sehr gut. Allerdings machen sie nicht lange satt. Denn sie liefern viel Energie auf wenig Volumen. Die lebensnotwendigen Nährstoffe sind nur noch rudimentär oder gar nicht mehr vorhanden. Und sehr wahrscheinlich hat die Lebensmittelindustrie diese Produkte so toll bearbeitet, dass diese uns gar nicht satt machen sollen. Ganz im Gegenteil. Wir sollen so schnell als möglich Nachschub benötigen und weiter essen.

Das Ergebnis sehen wir auf unseren Straßen, Plätzen und Parks jeden Tag. Die Menschen werden immer fetter, weil sie sich immer ungünstiger ernähren.

Wenn Sie allerdings jetzt zum Glück die Entscheidung getroffen haben, an Ihrer Ernährung Änderungen vorzunehmen, sollten Sie auf diese Hungermacher aufpassen und versuchen diese so gut als möglich zu vermeiden.

Alleine schon zu diesem Zweck eignet sich die LOGI-Diät hervorragend, das diese als Basis auf unverarbeitete Lebensmittel setzt.

4. Energie Booster nutzen und sinnvoll einsetzen

Unter Energie Booster verstehen wir diejenigen Nahrungsmittel, welche einen komplizierteren Stoffwechselvorgang während der Verdauung zur Folge haben. Alles was über die Standard-Verdauuung hinausgeht kostet den Organismus mehr Energie. Das heißt es wird ohne eigenes Zutun zusätzlich Energie verbraucht.

Von daher ist es nicht alleine wichtig auf die Gesamtkalorienzahl zu schauen. Entscheidend ist vielmehr wie der Quotient aus aufgenommener Energie und dem Aufwand zur Energieverwertung aussieht.

Zu den bekanntesten Energie Boostern zählen das Protein und auch die Omega 3 Fettsäuren aus Meerestieren. Daneben zählen auch wärmeauslösende Stoffe, wie Calcium oder auch das Capsaicin (in den Chili-Pflanzen). Kaffee, Grüntee oder Matcha-Tee zählen auch zu den Energie Boostern.

Das Wissen hierüber kann Sie bei Ihrem Abspeckerfolg zunehmend unterstützen.